Beispielhaft an der Geschichte des Karate Dô lässt sich erkennen, daß schon immer diejenigen Kampfsportler die größte persönliche Entwicklung gemacht haben, die offen für andere Künste waren.

Auch innerhalb der Stilrichtungen aller Kampfkünste gab es immer schon Austausch und Wissenstransfer. Die verschiedenen Schulen unterschieden sich meist durch die Ansichten der leitenden Lehrer. Die Schüler aber tauschten sich aber nicht selten untereinander aus und oft wurden aus diesen Schülern die berühmten Lehrer, von denen wir heute sprechen, wenn wir die Gründer der etablierten Schulen nennen.

Deshalb sind Lehrgänge so wichtig für die eigene Entwicklung.

Leider sind nicht alle Budoka immer in der Lage das halbe Wochenende für diese Art des Trainings zu opfern. Gerade Väter und Mütter werden durch Wochenendseminare vor die Entscheidung gestellt: Budo oder Kind.

Wir möchten mit Seminaren in der Woche, während regulärer Trainingszeiten eine Alternative schaffen. Also laden wir Sie ein zu uns zu kommen und interessante Ausflüge in neue Bereiche der Kampfkünste zu machen.

Dynamische Tritte

Taekwondo begeistert andere Budoka vor allem wegen der dynamischen Tritte. Wir wollen alle einladen selbst einmal ein spezielles Tritttraining zu absolvieren. Natürlich müssen Sie dazu nicht besonders hoch treten können, es geht ja gerade um den Weg zu dieser Fähigkeit.

Wir haben Oliver Just vom "just Taekwondo e.V." zu Gast. Er wird Sie zwei Stunden in die Welt der fliegenden Füße einführen.

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Rabatz im Teehaus

Prof. Hironori Ōtsuka, Begründer des Wadō-Ryū und Schüler von Gichin Funakoshi, kombinierte das von Funakoshi unterrichtete Karate mit Techniken des Shindo Yoshinryu Jiu Jitsu und erschuf so das Wadō-Ryū

So fanden Jiu Jitsu Idori ihren Weg in das Karate. Der Budoka muss sich oder eine Schutzperson aus der knienden/sitzenden Position heraus verteidigen.

Wir begrüßen an diesem Abend Mike Stengel vom TSV-Holm v. 1910 e.V.

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Reine Nervensache

Sich gegen einen Angreifer zu verteidigen ist für niemanden per Definition einfach. Jedoch gerade diejenigen die nicht so kräftig sind, sbenötigen zusätzliches Know-How um ihre Chancen dem Angreifer gegenüber zu erhöhen. Hier kann es hilfreich sein vitale Punkte zu kennen.

Kyusho Jitsu ist die Verteidungung mit der Hilfe besonders empfindlicher Zielregionen. Die Lage und Verwendung wird wie bei der Heilkunst der Akupunktur erklärt. Als Budoka kann man nur staunen, welche Ergebnisse sich hiermit erzielen lassen.

Frank Carmichael vom Osaka Karate Lüneburg des VFL Lüneburg e.V. kommt zu uns um einen Einblick in diese Techniken zu geben.


Archimedes lacht

Gerade in der Selbstverteidigung stellt sich den Budoka, welche nicht originär mit Hebeln und Haltegriffen die Frage: Wie soll es nach der Abwehr des ersten Angriffs weitergehen. Die Situation kann Chancen bieten relativ Gewaltfrei weitere Angriffe zu verhindern.

Hebel sind Griffe und Haltungen am Gegner, die entgegen der Bewegungsfähigkeit der Gelenke wirken. Versucht der Aggressor sich aus dem Hebel zu befreien fügt er sich oft entsprechend seines Krafteinsatzes Schmerzen zu und wird dadurch motiviert von Aktionen Abstand zu nehmen.

Stephan Mensing vom Hamburgischen Ju-Jutsu Verband e.V. ist auch Judolehrer im SV Lurup e.V. und Ju Jutsu Trainer bei der Turnerschaft Harburg von 1865 e.V., er macht an diesem Abend bei uns ein Heimspiel und bietet einen Einblick in Hebeltechniken des Ju Jutsu.


Teilnahme

Zur Kostendeckung erheben wir einen Beitrag von 5 Euro.

Wir öffnen die Umkleiden um ca. 18:30 Uhr

Bitte machen Sie sich bis 19 Uhr schon ein wenig Warm, damit wir die zwei Stunden voll für den Lehrgang nutzen können.

in den nächsten Tagen werden wir hier auch eine Anleitung für die Anreise mit dem HVV bereitstellen.

Für 2014 suchen wir schon jetzt Anregungen für interessante Lehrgänge. Wir würden uns auch sehr freuen, wenn sich Lehrer selbst anbieten.